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GEDICHTE

 

Zum Einschlafen zu sagen

 

Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte dich wiegen und kleinsingen
und begleiten schlafaus und schlafein.
Ich möchte der Einzige sein im Haus,
der wüßte: die Nacht war kalt.
Und möchte horchen herein und hinaus


In dich, in die Welt, und in den Wald.
Die Uhren rufen sich schlagend an,
und man sieht der Zeit auf den Grund.
Und unten geht noch ein fremder Mann
und stört einen fremden Hund.

 

Dahinter wird Stille. Ich habe groß
die Augen auf dich, auf dich gelegt
und sie halten dich sanft und lassen dich los,
wenn ein Ding sich im Dunkel, im Dunkel bewegt.
Und möchte horchen herein und hinaus

 

In dich, in die Welt, und in den Wald.
Die Uhren rufen sich schlagend an,
und man sieht der Zeit auf den Grund.
Und unten geht noch ein fremder Mann
und stört einen fremden Hund.