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Besuchen Sie uns auch unter myspace.com/clubdertotendichter, hier stellen wir Videos und Songs des aktuellen Programms ein.
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Auch hier ist der CdtD zu finden facebook.com/pages/Club-der-toten-Dichter/171230092901418 oder facebook.com/ClubdertotenDichter, werden Sie unser Freund/in. Hier werden wir auch immer "kleine" Nachrichten von unterwegs posten.
Katharina Franck
Pressezitate
n-tv
Francks Stimme passt perfekt zu den Texten Rilkes und zu der Art Musik, mit der sie in unsere Zeit transportiert wurden: sehr klar und gleichzeitig sehr warm. Unangestrengt kraftvoll. Zeitlos schön.
Leichtigkeit statt Schwermut. Mit der Vertonung von Rilkes Gedichten ist dem "Club der toten Dichter" eine wunderbare Platte gelungen, die es auch schaffen könnte, Menschen an Rilke heranzuführen und vielleicht sogar zu begeistern, die sonst mit Lyrik nicht viel anfangen können. Eine wärmste Empfehlung.
BR Fernsehen
Vorstellung der CD in der Sendung "Lesezeichen"
Deutsche Welle TV
Top 3 in den Kulturfavoriten im Oktober 2010
WDR 2
Hörenswert!! …lässt Rilkes Lyrik in einem ganz anderen Licht erscheinen.
MDR Figaro
Rilke-Vertonungen hat es ja in den letzten Jahren so einige gegeben, diese hier ist aber anders. Ohne allen Kitsch und Zuckerguss und ohne die romantische Verklärung kommt sie daher. Subtil und feinsinnig, das sind Melodien, die man sich schon lange für Rilke-Texte gewünscht hat.
Saarbrücker Zeitung
...die Art und Weise wie der von Reinhardt Repke vor ein paar Jahren gegründete Club der toten Dichter sich zum dritten Mal dem Gesamtwerk eines Dichters nähert, ist von ansteckender, geradezu berückender Intensität. Ehrfurcht und Inspiration, Konsequenz und auch Liebe zur Kunst des Geehrten gehen hier Hand in Hand, sind spürbar in jedem Ton.
Rheinzeitung
Der Club der toten Dichter ließ Rainer Maria Rilke lebendig werden… viel Publikum im Spiegelzelt… genau das richtige für einen vorherbstlichen Abend… hörenswert!
Berliner Zeitung
Der "Club der toten Dichter" spielt die über hundert Jahre alten Gedichte so selbstverständlich, als wäre Rilke ein Kollege von nebenan. Im Unterschied zu anderen Rilke-Projekten, bei denen Schauspieler die Gedichte musikuntermalt rezitieren, hat der "Club der toten Dichter" aus den Gedichten eigene Songs geschaffen… Die Poesie von Rilke hat nicht nur die Musiker angeregt - auch für die Zuhörer wird sie eine Entdeckung sein.
Wie lässig und leicht Franck, begleitet von einer swingenden Gitarre, die über hundert Jahre alten Zeilen "Halt mir das Herz zu - und mein Hirn wird schlagen" im Song "Lösch mir die Augen aus" schmettert, das klingt frischer und frecher als die oft banalen Reimereien, die heute den Pop beherrschen.
Pfälzischer Merkur
...eine herzerwärmende Verbindung von Text und Musik.
Fürther Nachrichten
Rainer Maria Rilkes Gedichte sind lebendig wie nie… Der Club der toten Dichter mit Katharina Franck, befreite die Verse aus ihrem konventionellen Bezugsrahmen und verlieh ihnen einfühlsame Klänge… Katharina Franck scheint jeden einzelnen Vers zu leben…authentisch, mit weitem emotionalen und dynamischen Spektrum.
Neue Ruhr Zeitung
...die [Gedichte werden] aus ihrer Wortstarre entführt... in schwingende, empfindsame, geschmeidige oder melancholische Musik. '...wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören...', heißt es bei Rilke. Reinhardt Repke lässt den Dichter von den Toten auferstehen.
Märkische Allgemeine
Vertonte Rilke-Gedichte vor ausverkauftem Haus rissen Zuhörer vom Stuhl… Katharina Franck – ein absoluter Glücksgriff… die Stimme der einstigen „Rainbirds“-Frontfrau, mal leise, mal laut, brachte die Stimmungen der Gedichte fühlbar rüber… je nach Stück waren die Zuhörer andächtig still oder aber bewegten sich so im Takt mit, dass der Holzboden bebte… … die Zuschauer feierten die Musiker von Beginn an, denen der Spaß an der Sache anzusehen war.
Ostthüringische Zeitung
Anhaltender Applaus noch vor der Pause, stehende Ovationen und mehrere energisch geforderte Zugaben… Schon nach wenigen Titeln konnte man sich die Lyrik kaum mehr in einem anderen Gewand vorstellen.
Pressefotos
Senden sie uns eine email an reyk(at)club-der-toten-dichter.de, und wir schicken ihnen Fotos in entsprechender Auflösung.
Pressetext
Club der toten Dichter – Rilke neu vertont
„eines wunders melodie“
„Ich möchte jemanden einsingen…“ singt Katharina Franck in Rilkes Gedicht „Zum Einschlafen zu sagen“, und weiter: „…bei jemandem sitzen und sein. Ich möchte dich wiegen und kleinsingen und begleiten schlafaus und schlafein.“
Mit Bedacht steht dieses Lied ganz am Ende des Albums, ist dieser Text doch eine Zusammenfassung dessen, was diese CD ausmacht: vertraute Leichtigkeit. Eine Leichtigkeit die man fühlt und zulässt, wie bei einem guten Freund zuhause, einfach so, als wäre man allein.
Ganz behutsam wird man mit „Einsamkeit“ und „Die Erblindende“ in dieses Album gehoben. Überraschend ist die neu entstehende Wahrnehmung der Gedichte, denn die Worte Rilkes klingen heutig, sind befreit vom Staub der Schulbuchausgaben. Eine natürliche Ausgewogenheit zwischen den Worten und der Musik entsteht, auch wenn Katharina Franck sagt: „Nicht meine Stimme, meine Person stehen im Vordergrund, sondern der Text“. Denn man spürt in jeder Note den „Glücksfall, mich auf diese Weise mit deutscher Sprache zu beschäftigen“. Ihr Gesang verhüllt die Worte nicht, sondern holt sie aus den dicken Tüchern der Interpretatoren und Lyrikerklärer heraus. Katharina Francks Stimme macht es einem leicht, man folgt ihr gern, um am Ende, wie sie sagt: „…seinen eigenen Rilke für sich zu entdecken.“ Diesen Raum lassen auch die Kompositionen zu, die bis auf „Ich lese es heraus“ (Katharina Franck) von Reinhardt Repke, dem Gründer des Clubs geschrieben wurden.
Ein Jahr lang las er sich durch die Gedichte Rilkes: „Bis sich die Musik darin zeigt. Ich glaube der Dichter beobachtet mich, will wissen, ob ich es wirklich ehrlich meine. Dann öffnen sich kleine Türchen und schließlich ein großes Tor. Ein herrlicher Moment! So war es schon bei Heine und Wilhelm Busch. Ich muss bloß Geduld haben.“ Den nächsten Glücksmoment hatte Repke am Küchentisch bei Katharina Franck. Sie spielten mit ihren Gitarren einige der Songs und verstanden sich sofort. „Ich war und bin begeistert von ihrer tiefen Emotionalität wenn sie singt. Im Studio kam sie einmal mit Tränen in den Augen aus der Gesangskabine.“
Zur Balance dieser CD gehört auch, dass Repke einige Songs selbst singt. So kommen Franck und Repke in „Schlaflied“ ganz leise zueinander, wie zwei Liebende, die sich einander erzählen und zuhören, bevor er im todtraurigen „Ich wollt sie hätten statt der Wiege“ mit wunderbar knarziger Stimme von Todessehnsucht singt. Das letzte Drittel des Albums wird mit „Aus einer Kindheit“ eingeleitet. Wie sehr Rilke alle Sinne anspricht, zeigt sich in diesem Lied besonders. Glaubt man doch in dem Raum zu sitzen, in dem Mutter und Kind vorsichtig, fast ängstlich aufeinander treffen. Man sieht das zitternde Glas im Schrank, sieht den Staub tanzen im spärlichen Licht, kann über die Möbel und Tapeten streichen. Das eigene Bild findet in der musikalischen Umsetzung der Gedichte zusätzliche Verstärkung. „Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte“ in „Der Panther“, ist musikalisch glänzend umgesetzt und unterstützt so die kreisgewordene Ausweglosigkeit. „Herbsttag“ überrascht durch einen treibenden 6/8 Takt, als würde man den grauen Herbst einfach wegtanzen und ihn gleichwohl annehmen. Man könnte auch sagen: Dann baue ich eben kein Haus, trinke Wein und bleibe Single, um sich dann in „Das Karussell“ wieder dem flüchtigen Treiben des Lebens hinzugeben.
Das alles klingt nach einer Band, die schon lange zusammen spielt und doch hat sie erst kurz vor den Aufnahmen zueinander gefunden. Diese musikalische Harmonie erzeugen neben Katharina Franck und Reinhardt Repke, der Schlagzeuger Tim Lorenz (früher auch Mitglied der Rainbirds), Bassist Markus Runzheimer (u.a. bei Diane Weigmann) und Andreas Sperling (Keimzeit) an den Tasteninstrumenten.
Nach Heinrich Heine und Wilhelm Busch, ist das nun schon die dritte Veröffentlichung des Clubs und findet mit diesen Rilke Neuvertonungen ihren vorläufigen Höhepunkt. Sie dürften auch Lyrik-Totalverweigerer ansprechen, denn wie kaum ein anderer Dichter vermag Rainer Maria Rilke seine Leser in eine Gefühlswelt zu entführen, die ihnen vertraut ist und doch neu erscheint. Man fühlt sich zu Hause und doch erweitert sich der eigene Horizont. Seine Worte sind im Leben verhaftet und doch Poesie. Dieses Gefühl steht im Mittelpunkt der Neuvertonungen des Clubs der toten Dichter. Es geht nicht um eine rezitative Überhöhung, vielmehr fühlt sich die musikalische Umsetzung der Melodie in den Gedichten verpflichtet. Die Texte werden gesungen, schwingen sich frei und lassen dem Publikum Raum für die eigenen Empfindungen Wenn Katharina Franck "Die Erblindende", "Der Panther" oder z.B. "Herbsttag" singt, fängt der Text an zu atmen, die Musik trägt ihn und beides verbindet sich zu "eines wunders melodie".
